Editorial aus dem “KircheAktuell”:
Licht über dem Nebel
Neblige Wintertage mag ich nicht, dieses ständige grau in grau kann einem ganz schön aufs Gemüt schlagen.
Das Wissen, dass die Sonne über dem Nebel da ist, das nützt mir dann nichts. Ich möchte doch die Sonne spüren und den blauen Himmel sehen!
Ist es nicht auch so mit dem Glauben? Wer an Gott glaubt, möchte doch auch etwas von ihm spüren und ihn persönlich in seinem Leben erfahren. Der Glaube, dass er existiert, das Wissen darum, das ist gut, aber es reicht nicht.
Wie schön ist es, wenn wir ein Wort von ihm hören, das ganz persönlich zu uns spricht. Oder wenn Gott ein kleineres oder grösseres Wunder tut in unseren Leben. Das ist wie Sonnenschein!
Jesus Christus spricht: «Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.»
(Johannesevangelium 12,46)
Öffnen wir ihm doch unsere Herzen und glauben an ihn. Wir dürfen ihn um alles bitten. Keine noch so finstere Situation ist zu dunkel für ihn. Er ist ein Gott, der Wunder tut.
Pfarrerin Yvonne Meichtry