Wir blicken zurück auf viele schöne Erinnerungen!
Rückblick Kirchenfest «Eusi Chile wird 50!»
Das Kirchenfest ist bereits Geschichte! Wir vom OK sind froh und dankbar, dass das Wetter mitgespielt hat und wir zwei wunderbare Tage erleben konnten.
Am Samstag gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Wettbewerb, verschiedenen Spielen, Fackeln bauen, Basteln, einem Kirchenmaus-Suchspiel, einer Bildergeschichte, einer Konfbildergalerie, Ponyreiten, Abseilen, Schminken, Kaffee und Kuchen, Grill und Getränken, mit Glockenturmbesichtigungen und Orgelerlebnissen. Eine Tonbildschau zum Bau der Kirche, Aussen- und Innengestaltung und zum Glockenum- und -aufzug wurde von vielen Besucherinnen und Besuchern angeschaut. Dokumente aus der Baugeschichte gaben einen Einblick in die lange Vorbereitungszeit, die Finanzen und die architektonischen Gedanken. Am Samstagabend hat uns der Kabarettist VERI zum Lachen und Nachdenken gebracht.
Am Sonntag konnten wir eine geballte Ladung Pfarrpersonen zum Festgottesdienst begrüssen. Alle, die in den letzten 50 Jahren aktiv waren, sind gekommen. Sie haben uns einen Einblick in ihr Wirken in unserer Kirchgemeinde gegeben. Wir hatten immer Pfarrpersonen, denen die Verkündigung des Evangeliums ein Anliegen war und dies jeweils auf unterschiedliche Art und Weise gelebt haben. Auch ein paar ehemalige Vikare und Pfarrer-Stellvertreter/innen durften wir herzlich willkommen heissen. Beim anschliessenden Spaghettiessen mit ca. 230 Personen blieb genügend Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein wunderbares Dessertbüffet hat das Festwochenende abgerundet.
Ganz herzlich danken wir allen Helfenden, Kuchenbackenden, dem Kirchen-Änisbrötli-Bäcker, den Spaghettiköchen, dem Sigristenteam, den Arbeiterinnen für die Baustellenszenen, den Blumenkünstlerinnen, den Musikerinnen und Musikern, dem Filmschneider, allen Sponsoren, dem Werkhof und allen Besucherinnen und Besuchern, die mit uns gefeiert haben.
Ein paar Zahlen: Rund 100 Personen haben vor und während dem Anlass einen Einsatz geleistet, 50 Kuchen, Torten, Cakes und 300 Änisbrötli wurden gebacken, 24 kg Spaghetti verarbeitet, 25 Liter Sosse gekocht, 8 kg Salat gegessen, unzählige Kaffees getrunken… Wir könnten noch viel erzählen.
Wir sind überwältigt und sagen einfach DANKE–DANKE–DANKE!
für das OK, Edith Maier
Rückblick Musical Kamel Kemailj
Mit großer Freude blicken wir auf ein besonderes Ereignis in unserer Kirche zurück: das Musical «Kamel Kemailj» Am 14. und 15.12.2024 öffneten sich die Türen in der Mehrzweckhalle Bubendorf, und zahlreiche Besucher kamen zusammen, um ein einzigartiges Erlebnis zu genießen.
Das humorvolle und tiefgründige Stück nahm uns mit auf eine Reise voller Abenteuer, Lieder und Botschaften, die nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeisterten. Die Geschichte der 3 Kamele, regte zum Nachdenken an und zeigte auf kreative Weise, wie wichtig Mut, Freundschaft und Vertrauen sind.
Ein großes Dankeschön gilt allen, die dieses Musical möglich gemacht haben: dem engagierten Ensemble, das mit großem Herzblut gespielt und gesungen hat, dem wunderbaren Team hinter den Kulissen, das für Kulissenbau, Technik und Kostüme verantwortlich war, und natürlich all den helfenden Händen, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.
Besonders danken wir Gott, der uns durch dieses Projekt nicht nur eine Gelegenheit gegeben hat, unsere Talente einzubringen, sondern auch unsere Gemeinschaft gestärkt hat. Es war ein bewegender Moment, gemeinsam mit so vielen Gästen die frohe Botschaft durch Musik und Theater zu erleben.
Wir freuen uns schon auf zukünftige Projekte und hoffen, dass «Kamel Kemailj» noch lange in unseren Herzen nachklingt.
Rückblick Mitarbeiterfest «Hä?»
Am 6.September fand in unserer Kirche ein ganz besonderes Mitarbeiterfest statt. Unter dem kreativen Motto „Hä?“ wurde ein Abend voller Genuss, Staunen und fröhlichem Miteinander gefeiert.
Die Teilnehmer wurden bereits beim Betreten des Kirchengeländes in eine Welt voller Fragen und Überraschungen entführt. Der Foodtruck der Curryfactory verwöhnte uns mit einer köstlichen Auswahl an Speisen, die die Geschmäcker der Mitarbeiter auf besondere Weise zusammenbrachten. Von mild bis feurig – für jeden war etwas dabei! Es war eine wahre Freude, in geselliger Runde zu schlemmen und sich über die verschiedenen Kreationen auszutauschen.
Doch das Highlight des Abends war sicherlich der fesselnde Show-Act, der die Gäste mit atemberaubenden Illusionen in seinen Bann zog. Mit Geschick , Charme und geistlichem Input entblösste der Illusionist die Grenzen zwischen Realität und Magie. Staunende Gesichter und ungläubiges Lachen begleiteten die Darbietungen, und immer wieder ertönte ein kollektives „Hä?“ aus dem Publikum, als die Tricks ihre geheimnisvollen Wendungen nahmen.
Die Kombination aus gutem Essen und beeindruckender Unterhaltung sorgte für eine lockere Atmosphäre, in der sich alle Mitarbeiter der Kirche Bubendorf besser kennenlernen konnten. Es war eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur das vergangene Jahr zu feiern, sondern auch den Teamgeist und die Gemeinschaft zu stärken.
Rückblick Figurenkurs
Neue Gefährten für unsere Weihnachts-Figuren?
An drei Samstagen im März werkelten insgesamt zwölf hochmotivierte Leute unter fachkundiger Anleitung von Therese Bracher aus Basel im UG unserer Kirche. So viele Arbeitsschritte und verschiedene Materialien! Wir haben geschaut, gemessen, überlegt, zugeschnitten, geschneidert, genäht, geleimt, gewickelt, ausgetauscht, besprochen, geholfen, ausgewählt, gelacht, probiert, geändert, getüftelt und entschieden. Das Ergebnis kann sich wortwörtlich sehen lassen! Es entstanden sechs komplett neue Figuren und ein Engel zum Verändern. – Das ist etwas Geniales an diesen Figuren: Da der Kopf abnehmbar ist können die Kleider ebenfalls gewechselt werden. So entsteht z.Bsp. aus einem Hirten ein Engel. Einzigartig sind auch die Beweglichkeit und die nicht ausgeformten Gesichter. Dadurch lassen sich verschiedene Szenen stellen und auch Gefühle des Protagonisten sowie weiterer Beteiligter darstellen. Wir hoffen, dass das sichtbar gemachte Wort-Gottes und vielleicht gar Er selbst zum Betrachter, durch figürliche Darstellungen, spricht. – Wer Ohren/Augen hat …
Es war ein geniales Gemeinschafswerk: Man schenkte sich eine helfende Hand oder ein prüfendes Auge. Alle waren voll konzentriert bei der Sache; man konnte oft die berühmte Stecknadel fallen hören. Auch Lachen, Herumalbern und ein gemütliches Zmittag hatten ihre Zeit. Herzlichen Dank! Ihr seid grossartig!
Sibylle Kaiser
Bilder schlagen Brücken
Sie haben die vier Wandbilder in unserer Kirche sicher schon einmal gesehen.
Vier Jahre lang (1991-1996), traf sich unter der Leitung von Rosmarie Steiner, eine Gruppe
von acht Frauen alle zwei Wochen, um diese Kunstwerke zu erschaffen. Die damalige Kirchenpflege gab den Anstoss dazu.
Am 12. März 2024 gab es ein Wiedersehen mit fünf Frauen. Bei einem gemütlichen Kaffee wurde noch einmal ihr Werk bestaunt und aus dem Nähkästchen geplaudert.
Die damalige Quiltgruppe bestand aus Kathrin Brändlin, Monika Deschler, Susanne Dexter, Annelies Häner, Ruth Hersberger, Margret Wagner, Maja Walker und Rosmarie Steiner.
Aus «Gedanken zu den textilen Wandbildern in der Kirche Bubendorf»:
«Zuerst vertieften wir uns in die Bedeutung der Kirchenfarben, übten die klassischen Patchworktechniken und lernten das Quilten…» Das hört sich relativ einfach an, aber es gab viel zu diskutieren und sehr, sehr viel Arbeit, auch zuhause. Die Gruppe hatte sich für vier Bilder entschieden, die das Kirchenjahr ins Zentrum stellen. An Ostern 1995 wurde der erste und an Weihnachten 1996 der letzte Quilt eingeweiht.
Evangelische und katholische Christinnen trafen sich während Jahren regelmässig; sie bildeten eine Verbindung über die Konfessionen hinweg und schufen gemeinsam das schöne Gesamtwerk. Wir hoffen, dass die vier Quilts viele Menschen zum Nachdenken und zum Meditieren einladen werden. Wer beim Betrachten der Stoffbilder in sich hineinhört, wird erkennen, dass sie uns in unserer persönlichen Sprache ansprechen wollen und auf ihre Weise wesentliche Inhalte des christlichen Glaubens verkünden.
Weihnachten – Das Blau, das auf dem Weihnachtsquilt vorherrscht, möchte uns zur Stille und Meditation einladen, uns hinführen zur Menschwerdung Jesu.
Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Jesaja 11,1
Passion – Das Bild wird vom Kreuz beherrscht, zerteilt, zerschnitten, durchgestrichen – durchkreuzt.
Ostern – Jesus hat alles Dunkle, alle Trauer, ja selbst den Tod überwunden. Nicht mehr das Kreuz, sondern helles Licht dominiert alles. Es strahlt sogar über den Rand hinaus.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens. In deinem Licht schauen wir das Licht.
Psalm 36,10.
Pfingsten – Gottes Geist bewirkt eine Dynamik, eine Kraft, die wir nicht für uns allein beanspruchen können und dürfen. Glaubenskraft und Glaubensfreude soll unseren Alltag mitbestimmen.
Und dann will ich meinen Geist ausgiessen… Joel 3,1-3
In der Broschüre «Gedanken zu den textilen Wandbildern in der Kirche Bubendorf» finden Sie die Beschreibung und Entstehung jedes einzelnen dieser Wandbilder.
Sie liegen für eine kurze Zeit im Foyer auf. Falls Sie gerne ein Kartenset oder eine einzelne Karte beziehen möchten, wenden Sie sich doch einfach an unser Sekretariat.
Erlebnisbericht KUBA 9.-26.2.2024
Das christliche Hilfswerk „Vision Ost“ unter der Leitung von Pfarrer Daniel Meichtry hilft seit bald zehn Jahren, Kirchen in armen städtischen und ländlichen Regionen von Kuba zu gründen. Mittels Gottes Wort, Gemeinschaft, Gebet und Spenden bekommen die Leute Hoffnung für eine bessere Zukunft. Da viele ältere Menschen an Hunger leiden, ist die Arbeit in der Diakonie mit Essensabgaben eine grosse Hilfe in ihrer Not. Mehr als zwanzig neue Kirchen wurden bisher allein im mittleren Teil Kubas gegründet, welche mehrheitlich bei einem Gemeindeeinsatz im Februar besucht wurden.
Sieben Personen aus den Kirchgemeinden Bubendorf-Ramlinsburg und Lausen reisten in den Fasnachtsferien mit Daniel Meichtry nach Kuba. In Gottesdiensten in Städten und Dörfern der Provinzen Matanzas und Villa Clara gaben wir als Gruppe Einblick in die Schweiz, übermittelten die Gute Nachricht, gaben persönliche Zeugnisse und beteten für die Anliegen der Menschen vor Ort. Den Verantwortlichen, mehrheitlich junge Pastorenpaare, erteilten wir Wertschätzung für ihre grosse Arbeit im Reich Gottes. Die vielen Begegnungen mit unterschiedlichsten kubanischen Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft machten den Aufenthalt so wertvoll. Reich beschenkt mit viel Liebe und Anerkennung, sowie mit schönen und eindrücklichen Erlebnissen in und mit der Gruppe, kehrten wir in die Schweiz zurück. Hoffen wir, dass „Vision Ost“ die Gute Nachricht und die vielfältigen Dienste an der armen Bevölkerung weiterverbreiten kann und reichlich Gottes Segen fliessen darf.
Christian Tschudin (LAZ Lausen)
Claude Jeanneret (Anzeiger Bubendorf)